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Samstag, 23. September 2017

[LL Blog] - Wichtiges Update für internationale Kreditkartennutzer

Quelle: SL Brand Center
Linden Lab am 22.09.2017 um 3:50 PM PDT
(23.09.2017, 00:50 Uhr MESZ)
- Blogübersetzung -

Aufgrund einiger unerwarteter Änderungen mit unserem internationalen Abrechnungssystem, könnten einige Bewohner außerhalb der Vereinigten Staaten mit einer hinterlegten Kreditkarte bei ihrer aktuellen Zahlungsmethode ab dem 30. September 2017 Schwierigkeiten bekommen.

Um jegliche Serviceunterbrechung zu vermeiden, ermutigen wir alle Einwohner außerhalb der Vereinigten Staaten, euch einen Moment Zeit zu nehmen, um euch bei eurem Konto anzumelden und eure vorhandenen Kreditkarteninformationen erneut einzugeben. Wenn ihr dies jetzt schon macht, könnt ihr jeder Störung bei Inworld- und Marketplace-Käufen zuvorkommen, sowie bei den regelmäßigen monatlichen Abrechnungen für Premium-Konten, private Regionen und monatlichen Mainland-Gebühren. Wenn ihr Schwierigkeiten mit eurer Zahlungsmethode nach dem 30. September 2017 habt, wird die Aktualisierung eurer Zahlungsinformationen ebenfalls das Problem beheben.

Wir entschuldigen uns für diese Unannehmlichkeiten und schätzen eure Geduld, während wir unsere Abrechnungssysteme aktualisieren, um unseren Bewohnern auf der ganzen Welt den bestmöglichen Service zu bieten. Wenn ihr Fragen zu diesem Hinweis habt, besucht bitte https://support.secondlife.com, um unsere Support-Teams zu kontaktieren.

Quelle: Important Update for International Credit Card Users
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Anm.:
Die Informationsflut von Linden Lab in dieser Woche geht weiter. Drei informative Blogposts in zwei Tagen, gab es seit CEO Philip Rosedale nicht mehr. Ich denke, diese Info hier oben ist von den drei Themen der letzten zwei Tage die wichtigste, da es alle deutschsprachigen SL-Nutzer mit einer hinterlegten Kreditkarte betrifft.

Time Portal: Roman Time Zone

Ich habe bei mir im Blog bereits drei Mal über das Time Portal von Jo Yardley berichtet. Die Links dazu sind am Ende des Beitrags aufgeführt. Für das Time Portal hat Jo auf einer Fullprim Region verschiedene Abschnitte aus unterschiedlichen Epochen erstellt. Alle Bereiche sind von einem zentralen Portalraum erreichbar. Man reist also quasi durch die Zeit zurück, je nachdem, welches Portal man nimmt. Das Verblüffende dabei ist, dass die Portale keine Teleports sind, sondern man schreitet mit dem Avatar einfach hindurch und befindet sich direkt in einer neuen Umgebung.


Am 20. September wurde mit "The Roman Time Zone" die sechste und auch letzte Zeitzone im Time Portal eröffnet. Jo hat nun auch ihre Fullprim Region mit einem optionalen Upgrade auf eine Kapazität von 30.000 Prims erhöht (kostet zusätzlich 30 US-Dollar pro Monat). Davon sind aktuell noch etwa 4.700 Prims frei.


Die Roman Time Zone behandelt das antike Rom um die Zeit von Julius Cäsar herum, also etwa ein paar Jahre v. Chr. Da nun sechs verschiedene Portale im zentralen Portal-Raum aktiv sind, ist es gar nicht so einfach, das richtige Portal zu finden. Hier ein Foto vom Zugang. Das römische Portal ist an der leicht zerbröselten Rampe am Boden und der schwarzen Maschine auf der rechten Seite zu erkennen.

Der Zugang zur Roman Time Zone
Ich habe auch mit extremen Zoom eine Gesamtansicht des Portalraums von oben gemacht. Zwei Portale sind nicht in Betrieb. Sie sind daran zu erkennen, dass sie keine Lauframpe haben.


Lustig ist, dass gleich nach Durchschreiten des Portals auf der linken Seite eine öffentliche Latrine ist, wie sie wohl vor 2000 Jahren üblich waren. Nicht nur wegen diesem Gebäude musste ich bei meinem Besuch oft an einen Spruch aus einem Filmklassiker denken.
"Also gut. Mal abgesehen von sanitären Einrichtungen, der Medizin, dem Schulwesen, Wein, der öffentlichen Ordnung, der Bewässerung, Straßen, der Wasseraufbereitung und der allgemeinen Krankenkassen, - was, frage ich euch, haben die Römer je für uns getan?"

Latrine für Gruppengeschäfte
Neben vielen kleineren Häusern, die man zum Teil auch mieten kann, um dort zu wohnen oder ein RP zu spielen, gibt es vier größere Gebäude. Da ich mich in römischer Geschichte aber nicht gut auskenne, kann ich deren Funktion oder Bedeutung nicht erklären. Einzig das Amphitheater am Ende der langen Straße kann ich noch zuordnen. Dort gibt es in einem der drei Zugänge zur Arena auch ein kleines Geheimnis zu entdecken.


Gut gefallen haben mir die vielen Wandtexturen an den verschiedenen Häusern. Die reichen von sehenswerten Mosaikmustern, über Zeichnungen, bis hin zu frühem Graffiti. Und man sollte sich ruhig ein bisschen Zeit nehmen und auch in die Seitengassen reingehen. Denn auch dort gibt es ein paar Dinge zu entdecken, wie zum Beispiel einen kleinen Hof mit Weinreben.


Es gibt einige Häuser, deren Türen sich nicht öffnen lassen. Entweder sind die bereits an SL-Bewohner vermietet, oder sie sind nur mit der Time Portal Gruppe zugänglich. Da bei meinem Rundgang niemand in meiner Zeitzone war (in anderen Zonen war es teilweise recht voll), habe ich bei einem der größeren Gebäude einfach mit der Kamera rein gezoomt und das nächste Foto geschossen.


Ich erlebte auch ein paar Mal für einige Sekunden ein völliges Einfrieren der Region. Zuerst dachte ich, dass der Viewer abgestürzt wäre und ich ein Standbild sehe. Aber dann ging es plötzlich doch wieder weiter. Das könnte unterschiedliche Ursachen haben. Ein Skript, ein überfrachteter Avatar oder ein Temp Rezzer. An Stelle von Jo, würde ich dieses Einfrieren mal untersuchen.



Das Aufbauen der Zeitzonen im Time Portal ist nun zwar abgeschlossen, aber Jo will alle Bereiche weiter aktualisieren und optimieren. Außerdem soll es Gast-Ersteller geben, die für begrenzte Zeit eine temporäre Zeitzone erstellen können. Zwei zusätzliche Portale sind im Portalraum ja noch vorhanden.


Hier noch einmal alle Zeitzonen auf der Time Portal Region in der Reihenfolge ihres Erscheinens:
  • 1920er bis 1940er Jahre
  • 1950er bis 1960er Jahre
  • Viktorianisches London (1837 bis 1901)
  • Tudor London (1485 bis 1603)
  • Frankreich im 18. Jahrhundert
  • Das antike Rom

>> Teleport zum Portal Raum

Links:

Freitag, 22. September 2017

[LL Blog] - Eine wichtige Erinnerung zur Sicherheit des Benutzerkontos

Quelle: SL Brand Center
Linden Lab am 22.09.2017 um 10:09 AM PDT
(19:09 Uhr MESZ)
- Blogübersetzung -

Es ist uns aufgefallen, dass einige Bewohner Mitteilungen verschicken - die in einigen Viewern als Pop-up-Fenster erscheinen können - welche andere Bewohner darüber informieren, dass ihre Konten kompromittiert wurden. Sie ermutigen die Bewohner, den Support zu kontaktieren, unter Verwendung einer Telefonnummer, die nicht zu Linden Lab gehört.

Diese Mitteilungen sind Phishing-Versuche, um Zugang zu eurem Second Life Konto zu erhalten. Weder Linden Lab noch der Second Life Kundensupport würden versuchen, euch auf diese Weise zu kontaktieren. In den folgenden Links findet ihr immer die offiziellen Kontaktmöglichkeiten zum Support von Linden Lab:


Seid wie immer vorsichtig, was verdächtige Mitteilungen und Kontakte von anderen Benutzern angeht. Wenn ihr glaubt, dass euer Konto kompromittiert wurde, kontaktiert uns bitte über ein Support-Ticket unter:


(Ein Ticket schreiben nennt sich bei LL "Fall einreichen")

Quelle: An Important Reminder About Account Security
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Anm.: Diese Woche scheint Linden Lab beschlossen zu haben, wieder etwas mehr seine Kunden zu informieren, wenn ich die Anzahl der Blogpost so sehe.

[LL Blog] - Wichtig: Neue Windows Viewer-Installationen können Warnungen generieren

Linden Lab am 21.09.2017 um 2:49 PM PDT (23:49 Uhr MESZ)
- Blogübersetzung -

Das nächste Mal, wenn ihr euren Second Life Viewer auf einem Windows System aktualisiert, ist es möglich, dass ihr eine Warnung von Windows Defender SmartScreen erhaltet, die so aussieht wie diese hier:

(Anm.: Screenshot gegen deutschsprachigen ausgetauscht)
Vorausgesetzt, ihr habt das Installationsprogramm von unserer Webseite heruntergeladen, oder die Installation wurde über ein automatisches Viewer-Update gestartet, dann könnt ihr gefahrlos "Trotzdem ausführen" anklicken.

Warum passiert das? Wenn ihr etwas startet, das aus dem Web heruntergeladen wurde, überprüft Windows mit Microsoft, ob die Sache die ihr startet in Ordnung ist. Wenn die Antwort faktisch "wir sind uns nicht sicher" lautet, dann wird diese Warnung angezeigt.

Normalerweise bekommen wir diese Warnungen nicht, denn seit vielen Jahren lassen wir den Viewer und sein Installer-Programm digital signieren. Und Microsoft hat die Gegebenheit protokolliert, dass die von uns signierten Dinge von vielen Benutzern viele Male installiert werden.

Unglücklicherweise verwendet Microsoft zur Erkennung, dass die Anwendung von Linden Lab ist, den Code des Signaturschlüssels, den wir genutzt haben, um die Signaturen zu generieren. Dieser Schlüssel ist in dieser Woche abgelaufen und wir haben uns einen neuen besorgt. Solange nicht genügend Leute die Anwendung installiert haben, die mit diesem neuen Schlüssel signiert wurde, ist die "Reputation" für Microsoft nicht gut genug, um die Warnungmeldung zu vermeiden.

Also bitte helft euren Mit-Windows Benutzern (und uns :-)) und installiert diese Updates, so dass unser neuer Schlüssel die gleiche vertrauenswürdige Reputation erhält, die schon der alte Schlüssel hatte.

Quelle: Important: New Windows Viewer Installs May Generate Warnings

Donnerstag, 21. September 2017

JM Visions Theatre: Das Musical "Kristina aus Duvemåla"

Am Mittwoch, den 20. September, gab es im JM Visions Theatre die Generalprobe für das Musical "Kristina aus Duvemåla", die ich mir angesehen habe. Die offizielle Premiere für alle SL-Bewohner, findet am Freitag, den 22. September um 21 Uhr MESZ statt (12 PM SLT). Zunächst wird das Musical in zwei getrennten Akten aufgeführt. Am Freitag beginnen die Shows mit dem ersten Akt. Im Oktober folgen Termine für den zweiten Akt. Und im November wird es noch zwei Termine mit einer gemeinsamen Aufführung beider Akte geben. Alle Termine dazu, habe ich am Ende dieses Beitrags eingefügt.


Bevor ich mit meinen eigenen Impressionen beginne, gibt es erst einmal die Informationen aus der Notecard der JM Visions Gruppe. Dazu das Plakat, auf dem auch alle Termine aufgeführt sind. Meine Fotos kommen dann weiter unten. Eigentlich habe ich knapp 50 Fotos geschossen, von denen ich etwa 10 gerne gezeigt hätte. Aber ich wurde darum gebeten, maximal vier Fotos zu veröffentlichen, um nicht zu viel von den Bühnenbildern vor der Premiere zu verraten. (Okay, ich habe fünf Fotos genommen^^)


Aus der Notecard von JM Visions:

Liebe Fans und Freunde des JM Visions Theatre,

nach einer längeren Phase, der scheinbaren Ruhe, sind wir endlich wieder für Euch da. ;) Wir waren nicht etwa faul und untätig, NEIN, wir arbeiteten an einem "monumentalen" Projekt, mit dem wir wohl alles bisherige in den Schatten stellen werden. ;)

Um was geht es, fragt Ihr Euch...? Gut... wir geben Euch einen Einblick..

Es geht um Kristina... Kristina aus Duvemåla... das liegt in Schweden...

Die Termine für Akt 1 und 2 und die Komplettaufführung
"Kristina fran Duvemåla" ist der Titel eines Musicals der schwedischen Musiker Benny Andersson und Björn Ulvaeus. Nach "Chess" ist es der zweite große Musicalerfolg der beiden ehemaligen ABBA-Mitglieder, hat aber nicht die geringste Ähnlichkeit, oder gar Bezug zu den bekannten ABBA-Projekten.

Das klassisch durchkomponierte Stück, basierend auf vier Romanen von Vilhelm Moberg, erzählt die schwedische Nationalgeschichte Mitte des 19. Jahrhunderts anhand des Schicksals der nach Amerika emigrierten Kristina aus Duvemåla. Es wurde am 7. Oktober 1995 in schwedischer Sprache in Malmö uraufgeführt und war ca. vier Jahre lang ausverkauft.

Dieses Musical ist so komplex, anspruchsvoll und schwierig in der Darstellung, dass sich bis heute kein Produzent getraut hat es in englischer Sprache für ein Theater zu inszenieren. In englischer Sprache gab es nur zwei Konzerte, ohne Handlung, die wir als musikalische Grundlage verwendet haben. Die Szenen wurden von uns neu inszeniert.

WIR haben es gewagt... unfassbar...in monatelanger Arbeit... dieses monumentale, wunderbare Musical, untermalt mit musikalischen Elementen aus Oper, Musical, Rock und schwedischer Volksmusik, als englische Uraufführung auf unsere SL-Bühne zu bringen!!

Kristina

Nach ihrer Heirat mit Karl-Oskar lebt Kristina auf dem Hof Korpamoen als Mutter von vier Kindern. Doch Missernten, Hunger und Armut bringen die Familie dazu, nach Amerika auszuwandern und dort ihr Glück zu suchen. Ob ihnen das gelingt und wie Kristina damit zurecht kommt.... das seht ihr im Musical. ;)

Die Fakten

Noch heute wird in den USA der Karl-Oskar Tag in Lindstrom, Minnesota gefeiert und Kristina findet sich mit Karl-Oskar im Hamnparkn von Karlshamm als Denkmal wieder.

Die 1959 enthüllte und von Axel Olsson geschaffene lebensgroße Bronzestatue steht hier zum Gedenken an die über 1 Million Schweden, die zwischen 1848 und 1930 ihre Heimat auf der Flucht vor Hunger und Armut verließen. Die meisten von ihnen wanderten in die USA aus und sehr viele bestiegen die Auswandererschiffe genau hier, im Hafen von Karlshamn.

Stellvertretend für all diese Emigranten stehen hier Karl-Oskar & Kristina, die beiden Hauptfiguren aus Morbergs Auswanderer-Roman. Die beiden Charaktere der Statue zeigen sehr anschaulich die innere Zerrissenheit der Auswanderer. Während der Blick von Karl-Oskar, weit hinaus über das Meer, in Richtung einer besseren Zukunft schweift, fällt Kristinas trauriger Blick über die Schulter, zurück in Richtung der Heimat, die sie niemals wiedersehen wird.

Ihr dürft also gespannt sein. Wir entführen Euch in die Welt des 19. Jahrhunderts, mit zeitgemäßen Bühnenbildern und Kostümen.

Euer JM Visions Team

Nun zu meinen Impressionen:


Wie man aus der Beschreibung von JM Visions schon herauslesen kann, ist diese Aufführung etwas anspruchsvoller als die bisherigen Titel Lifetime Melodies, ABBA & Friends und Second Life Momente. Ich muss zugeben, dass ich ein paar Minuten gebraucht habe, um mich auf die ernstere Musik einzustellen. Aber das hat dann gut funktioniert, da bei diesem SL-Musical nicht nur die Musik im Vordergrund steht, sondern die gesamte Inszinierung, mit Bühnenbildern, Windlight, Kostümen und insgesamt zehn Akteuren, die während dem Stück zum Teil noch unterschiedliche Rollen spielen.


Dieses Musical wird nicht im bekannten JM Visions Theatre aufgeführt, sondern die Zuschauer sitzen in einem Holzhaus und der bisherige Vorhang ist nun eine der Wände dieses Hauses. Zwischen den Szenenwechseln schließt und öffnet sich die Wand wie der bekannte blaue Vorhang aus dem alten Theater. Der Landepunkt ist übrigens im ersten Stock in diesem Haus. Zum Zuschauerbereich muss man dann die Treppe nach unten nehmen.


Vor allem die Bühnenbilder haben mir sehr gut gefallen. Aus dem Zuschauerbereich sieht man in der Ego Perspektive meist nur einen kleinen Ausschnitt der Bühne. Um die Handlung des Musicals zu verfolgen, ist also viel Zoomen angesagt, was aber die meisten sicher auch schon bei den vorherigen Shows von JM Visions gemacht haben.


Da es sich bei der Bühne um eine Freiluftplattform ohne Dach handelt, wird während der Aufführung viel mit Windlight gearbeitet. Der Beginn der Geschichte ist zum Beispiel in der Nacht, doch schon nach einigen Minuten geht es mit einem schwedischen Sommertag weiter, gefolgt von einem Unwetter, usw.. Das heißt, es wird auch gelegentlich ein Wettersystem mit Regen eingesetzt. Das, und das Windlight, lassen die gesamte Aufführung fast wie einen Film erscheinen. Mir hat jedenfalls die Verfolgung des Geschehens richtig Spaß gemacht.


Bei einigen Szenenwechseln, wurde auch das gesamte Zuschauerhaus in Richtung der Akteure gedreht. Beim ersten Mal war ich etwas verwirrt. Beim nächsten Mal fand ich das dann lustig. Der erste Akt endet an einer Stelle, die eigentlich auch das Ende der Geschichte hätte sein können. Ich bin aber schon gespannt, wie das nun weitergeht. Den zweiten Akt will ich auf jeden Fall auch sehen.

Akt 1 hat gestern ca, 90 Minuten gedauert. Akt 2 soll eine Länge von etwa 80 Minuten haben. Bei den Terminen bitte darauf achten, dass die Uhrzeiten ab dem 30.10.2017 in Winterzeit angegeben sind.

Termine für die Aufführungen

1. Akt:
  • Freitag, 22.09.2017, 21:00 Uhr MESZ (12 PM SLT)
  • Mittwoch, 27.09.2017, 21:00 Uhr MESZ (12 PM SLT)
  • Samstag, 30.09.2017, 21:00 Uhr MESZ (12 PM SLT)
  • Montag, 30.10.2017, 21:00 Uhr MEZ (1 PM SLT)

2. Akt:
  • Samstag, 21.10.2017, 21:00 Uhr MESZ (12 PM SLT)
  • Mittwoch, 25.10.2017, 21:00 Uhr MESZ (12 PM SLT)
  • Samstag, 28.10.2017, 21:00 Uhr MESZ (12 PM SLT)
  • Mittwoch, 01.11.2017, 21:00 Uhr MEZ (1 PM SLT)

1. und 2. Akt:
  • Samstag, 04.11.2017, 20:30 Uhr MEZ (11:30 AM SLT)
  • Samstag, 11.11.2017, 20:30 Uhr MEZ (11:30 AM SLT)

Hier eine Grafik mit der Songliste.

>> Teleport zum JM Visions Theatre

JM Visions im Internet:

Weitere Blogpsts zum Musical:

Meldungen vom Sansar Meetup am 15. September 2017

Quelle: Linden Lab / Sansar Homepage
Am Freitag, den 15. September, fand ein weiteres Sansar Product Meetup statt. Eigentlich gibt es morgen schon das nächste, aber die Zusammenfassung aus der letzten Woche, wurde von Jenn Linden erst heute auf der Sansar Homepage veröffentlicht. Eine merkwürdige Informationspolitik.

Im Wesentlichen wurden letzten Freitag erste Rückmeldungen zu Problemen besprochen, die nach dem großen Sansar Update vom 8. September aufgetreten sind. Treffpunkt des Meetups war diesmal in der Experience "City Park" von Lex4art. Da es nicht viel Neues in Bezug auf meine letzten Zusammenfassungen gab, erstelle ich heute wieder nur Kurznotizen in Listenform, zu Themen, die ich für interessant halte.

Rückmeldungen zum Sansar Update vom 8. September
  • Die meisten Probleme machte der Terrain Editor. Unter anderem gibt es einen Fehler, der den gesamten Editor abstürzen lässt. Ein anderes Problem sind ungewollte Objektverschiebungen beim Bearbeiten der Terrain Meshes.
  • Ein weiteres Problem aus dem Sansar Update betrifft Fehler in den neu eingeführten Skripting Funktionen.

Neue Funktionen in einem der nächsten Sansar Updates
  • Der Sansar Atlas im Client erhält als nächstes auch eine Suchfunktion. Die gibt es bisher nur auf der Atlas Webseite außerhalb des Clienten.
  • Hochladen und Anwenden von Höhenfeld- und Terrain-Texturen.
  • Lesen von Chat-Text im VR-Modus (mit Brille auf dem Kopf).
  • Gemeinsames Bauen innerhalb der gleichen Editor-Umgebung. Hier sagt LL, dass diese Funktion noch eine Weile braucht, bis sie veröffentlicht wird.
  • Linden Lab hofft, im nächsten Update Ende September, die Unterstützung des Discord-Dienstes bereitzustellen (VoIP- und Chat-Clientanwendung).

Allgemeine Aussagen
  • Es soll ermöglicht werden, dass der Ersteller einer Experience diese im Sansar Store verkaufen kann. Dem Käufer werden dann auch die Rechte für die Kontrollen dieser Experience mit übertragen.
  • Es wird untersucht, ob es möglich ist, eine Funktion anzubieten, die es Erstellern erlaubt, mehrere UV-Maps zu einer einzigen, großen Textur zu vereinen. Das bringt Vorteile beim Erstellen und Rendern von Objekten.
  • In der geschlossenen Beta unterstützte der Sansar Avatar mehrere Attachmentpunkte. Das wurde wegen Problemen wieder entfernt. Aktuell ist es unklar, ob LL wieder mehrere Attachmentpunkte zulassen wird. Es soll aber bald eine Aussage dazu gegeben werden. (Wusste ich auch nicht, dass Sansar Avatare aktuell nur einen einzigen Attachmentpunkt haben.)
  • Linden Lab hat eine Funktionsanfrage angenommen, die ein Testen von Skripten schon im Editor Modus ermöglichen soll. So muss man nicht immer zwischen den beiden Modi hin- und herspringen.

Quelle: Meeting Notes for September 15, 2017

Links:

Schließung von Basilique für 30. September angekündigt

Am 19. September hat Canary Beck in ihrem Blog angekündigt, dass sie ihre Region "Basilique" am 30. September schließen wird. Sollte bis dahin jedoch ein ernsthaftes Angebot für einen Sim-Transfer bei ihr abgegeben werden, wäre sie bereit, die Region zu übertragen.

Der Basilique Sim war vor einigen Jahren eine der bekanntesten Regionen im Grid. Zu dieser Zeit war Canary auch noch wesentlich aktiver als heute. Sie produzierte mehrere Shows mit ihrer Basilique Performing Arts Company, war Community Managerin für das Firestorm Viewer Gateway und sie beteiligte sich auch rege an Diskussionen in den bekannten englischsprachigen Blogs. Ihr wohl größtes Projekt war das letzte mit dem Namen "Paradise Lost". Das war eine 70-minütige Tanzshow, die in der Basilique Kathedrale aufgeführt wurde. Draxtor Despres hatte dazu 2014 eine World Makers Episode erstellt (in der man Canary auch im RL sieht). Die komplette Show kann man sich inzwischen auch im Basilique Blog hier anschauen, indem man auf den Pfeil rechts neben dem Text "Click the arrow" klickt.

Basilique am 31. Dezember 2016 - Mein Blogpost dazu
In Ihrem Blogpost vom Dienstag schreibt Canary, dass sie es genossen hat, die Region zu verwalten und sie hofft, dass es den Besuchern genauso viel Spaß gemacht hat. Wer ein echtes Interesse hat, die Fullprim Region als Ganzes zu übernehmen, soll sich bis zum 23. September schriftlich bei Canary melden unter canarybeck@gmail.com, plus eine IM mit dem Hinweis auf die E-Mail inworld schicken. Die Region kostet 295 US-Dollar pro Monat und der Transfer noch einmal 100 US-Dollar einmalig. Sollte sich niemand melden, will Canary alle Mietzahlungen, die über den 30. September hinaus laufen, an die Bewohner der Region zurückzahlen und alle Objekte auf der Region an ihre Besitzer zurückschicken.

Basilique Kathedrale am 31. Dezember 2016 - Mein Blogpost dazu
Es wäre schade, wenn wieder eine der großen Regionen aus Second Life verschwindet. Dass Canary irgendwann diesen Schritt gehen wird, war aber abzusehen, denn in den letzten zwei Jahren hatte sie nur noch einen einzigen Blogpost neben ihrer Abschiedsmeldung geschrieben und ihre SL-Aktivitäten weitgehend eingestellt. Ich denke, dass es sicher Interessenten für die Region geben wird. Ob es aber zu einem Transfer kommt, steht auf einem ganz anderen Blatt. Vielleicht springt ja wieder Linden Lab ein, die inzwischen schon fast zehn private Regionen vor dem Aus in SL bewahrt haben.

>> Teleport zu Basilique

Hier noch ein Video von Basilique, das Canary in ihren Blogpost eingebettet hat:

Sights and Sounds of Basilique in Second Life



Links:

Mittwoch, 20. September 2017

Drax Files: World Makers [Episode 46: Gone Gitmo 10th Anniversary]

Quelle: Draxtor Despres / SL-Blog
Am 19. September ist Episode 46 der World Makers Reihe von Draxtor Despres erschienen. Es handelt sich um ein Special zum 10-jährigen Jubiläum des "Gone Gitmo" Projekts, das von Draxtor Despres damals persönlich in Second Life dokumentiert wurde. Ich kann mich auch selbst noch an die Berichterstattung damals erinnern. Und dass ich zu diesem Zeitpunkt das erste Mal den Namen von Draxtor gehört hatte.

Hintergrund dieses Projekts waren die unmenschlichen Bedingungen im Gefangenenlager der Guantanamo Bay Naval Base, das vom US-amerikanischen Militär geleitet wurde (und immer noch wird). Eigentlich wollte Obama dieses Lager schließen lassen, aber irgendwie ist es dann doch nicht mehr dazu gekommen. Allerdings sind die Berichte von Misshandlungen in den letzten Jahren auch stark zurückgegangen. Anfang 2017 sollen nur noch 41 Gefangene in diesem Lager gewesen sein.

Ansonsten kann ich zu diesem SL-Projekt von Nonny de la Peña, Peggy Weil und Draxtor gar nicht so viel schreiben, denn 2007 hatte ich in SL noch andere Dinge im Sinn als mich politisch zu informieren. Unter dem Video hier im Beitrag, habe ich die YouTube Beschreibung von Draxtor übersetzt und ein paar weitere Informationen, gibt es im Second Life Blog. In seinem Special fasst Draxtor noch einmal die Hintergründe zu diesem Projekt zusammen und ergänzt das mit ein paar aktuellen Interviews der damals Beteiligten.

The Drax Files: World Makers [Episode 46: Gone Gitmo 10th Anniversary]



Übersetzung der Beschreibung zur World Makers Episode:
Vor 10 Jahren war der Tag, an dem Draxtor Despres eine Reportage beim kurzlebigen, virtuellen News-Format "Life4U" einreichte. Die Reportage drehte sich um die virtuelle Version des berüchtigten Gefängnislagers Guantanamo Bay.

Als Projekt von Nonny de la Peña und Peggy Weil, das auf der Bay Area Video Coalition unter der Führung von Wendy Levy konzipiert wurde, führte "Gone Gitmo" in eine neue Ära des immersiven Journalismus.

Dieses Second Life Projekt bereitete den Weg für den Einsatz von benutzerorientierten virtuellen Welten als wichtiger Motor für Öffentlichkeitsarbeit.

Die begleitende Machinima Reportage gewann mehrere Preise und machte die "ernsthafte" Nutzung von Second Life einem breiteren Publikum zugänglich.

Virtual Guantanamo entwickelte sich zu Varianten, die mit Vorgängern der Oculus Rift nutzbar waren, welche am Institut für Kreative Technologie an der USC in Marian del Rey entwickelt wurden. Und es legte den Grundstein für weitere Arbeiten auf diesem Gebiet, wie etwa "Hunger in Los Angeles", "Across the Line" und "Daniel's Story".

Weitere Informationen zum Ursprung dieser Arbeit, findet ihr hier https://www.vanityfair.com/news und hier https://docubase.mit.edu/project/gone-gitmo/.

Der ursprüngliche Blog ist hier: Gone Gitmo

Ein längeres Podcast-Interview mit Nonny ist unter diesem Link zu finden: show #24: immersive journalism

Die ursprüngliche Reportage von Draxtor ist hier: Virtual Guantanamo [in Second Life]

Quelle: Draxtor Despres / YouTube

Links zur Episode:

Allgemeine Links: