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Sonntag, 25. September 2016

[Video] - Future Shock Episode 1 - IP Credit

Quelle: Future Shock Episode 1 - IP Credit
Vor einer Woche wurde von Pryda Parx die erste Episode einer neunteiligen Science-Fiction Story auf YouTube veröffentlicht. Alle neun Teile werden komplett in Second Life erstellt und jede Folge soll etwa um die vier Minuten lang sein, was die erste Episode jedoch nicht ganz erreicht hat.

Pryda schreibt auf YouTube, dass diese Serie für die interaktive YouTube-Generation gedacht ist. Denn die Folgen werden in einer nicht-linearen Zeitlinie veröffentlicht.

Wenn man dem Handlungsstrang folgen will, muss man sich sowohl einige Szenen mehrfach ansehen als auch einige frühere Episoden zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal betrachten. Pryda beabsichtigt mit ihrer Serie eine Debatte anzustoßen, über aktuelle technologische und gesellschaftliche Trends und was die Zukunft uns bringen wird.

Inhaltlich dreht sich die Story um eine freizeitorientierte Gesellschaft, in der die Menschen die Wahl haben, ihre Zeit in einer sorgenfreien virtuellen Welt zu verbringen. Doch was passiert, wenn ihnen plötzlich das Geld für die Nutzung dieser Technologie ausgeht?

Eigentlich wird die Antwort auf diese Frage bereits im ersten Teil gegeben. Aber höchstwahrscheinlich ist das eben in der Story gar nicht der erste Teil. Mich interessiert jedenfalls, wie diese Story sich entwickelt. Ich habe den YouTube-Kanal von Pryda abonniert und werde auch die anderen Teile hier vorstellen. Die zweite Episode soll am Freitag, den 30. September 2016 erscheinen.

Future Shock Episode 1 - IP Credit



Vor zwei Wochen hat Pryda auch einen Teaser veröffentlicht, in dem noch eine weitere Szene zu sehen ist. Den kann man sich hier ansehen.

Links:

Samstag, 24. September 2016

Shop-Sim: Prism Designs - Bal Harbour

Simtipp, Shop-Tipp, oder einfach nur Herbstfotos? Ich konnte mich bezüglich der Überschrift nicht entscheiden. Eigentlich überwiegt bei meiner Vorstellung die Herbststimmung und das war auch der Grund, warum ich diesen Sim besucht habe. Denn gestern wurde im SL-Blog ein Foto von dieser Region als Bild des Tages ausgewählt. Erstellt hat es Eve Kazan, die es wiederum in ihrem bekannten Blog Madmoiselle Eve vorgestellt hatte.


Jedenfalls war mir heute zum ersten Mal nach Herbststimmung und gut die Hälfte der Region, die im SL-Grid "Bal Harbour" heißt, hat mich dann auch farbtechnisch in diese Stimmung versetzt. Dazu passt auch ganz gut der zweideutige Satz, mit dem der Text in der Land-Info beginnt: "Fall into Fashion with Prism". (fall = Herbst, aber fall into = sich hingeben).


Der Shop auf der Region heißt "Prism Designs" und dort gibt es ausschließlich Avatarkleidung. Die Regionshälfte mit dem Shop, sieht ein wenig nach der inzwischen verschwundenen Region Mayfair aus. Es gibt eine große Häuserzeile im Stil des englischen Einkaufsviertels. Dazu ein kleiner Park und ein paar kleinere Wohnhäuser. Ownerin von Shop und Region ist Journey McLaglen.


Die Region ist ein Fullprim-Sim und es gibt wohl auch noch verschiedene Sky-Plattformen in 2.000 und 3.000 Metern Höhe, denn dort kamen und gingen mehrere Avatare während meiner Erkundung. Ich habe meine Runde allerdings nur unten gedreht und weiß deshalb nicht, was es weiter oben noch gibt.


Das Windlight ist wohl noch von der vorherigen Sommergestaltung übriggeblieben, denn es passt gar nicht zu den herbstlich orangefarbenen Bäumen. Ich habe stattdessen eine modifizierte Version des Mystical Fog Windlights verwendet, das ich zum Teil schon auf Ironwood Hills genommen hatte.



Der offizielle Landepunkt ist genau auf dem Hauptplatz in der Mitte der massiven Shop-Gebäude. Meinen Teleport am Ende dieses Beitrags, habe ich jedoch genau in die andere Ecke der Region gesetzt. Man landet dort auf einem Weg, der durch die knorzigen Herbstbäume führt. Alternativ habe ich den Shop-Teleport aber auch noch angegeben.


Auf der Herbstseite gibt es neben den vielen Bäumen auch ein paar Häuser. Die stehen aber weitgehend leer. Außer einer kleinen Häuserzeile am Ende einer Brücke, die zum Eingang des Shop-Bereichs führt. Dort gibt es einige möblierte Räume. Vor allem der Clubraum ist sehr gediegen.


Mir ist auf dieser Region auch aufgefallen, dass es etwa alle zwei Minuten ein kurzes Einfrieren der Bewegungen gibt. So als ob ein ganz fieses Skript in regelmäßigen Abständen ausgeführt wird. Man merkt das aber nur, wenn man gerade mit dem Avatar läuft.


So, mehr fällt mir zu dieser Region jetzt auch nicht mehr ein. Ich wollte nur mal schon etwas Herbststimmung verbreiten.

SLurls:

Links:

Freitag, 23. September 2016

LTD Magazin September/Oktober 2016 ist erschienen

Quelle: Love To Decorate
Am 23. September ist eine neue Zweimonatsausgabe des Love To Decorate (LTD) Magazins erschienen. Und mit einem Umfang von 302 Seiten, ist es diesmal fast schon ein Katalog. Das liegt aber auch zum Teil daran, weil dieses Format die meisten Werbeseiten von allen SL-Magazinen hat. Gut fürs Geschäft, aber etwas langweilig für die Leser. Denn wenn man zum x-ten Mal die selbe Werbegrafik von Dutchie oder Cheeky Pea vorgesetzt bekommt, ist das eben nicht so richtig aufregend.

Da ich hier schon ziemlich viel Zeit in das Inhaltsverzeichnis gesteckt habe, schneide ich nur noch ein paar einzelne Punkte kurz an. Gleich in den ersten beiden Artikeln werden zwei Designer für Möbel und Dekor vorgestellt. Danach werden in der "Living in..." Fotoserie Dekorationen mit Verwendung von Grün und Pink gezeigt.

In der Familienreihe geht es diesmal um Party-Dekorationen für Kindergeburtstage. Da wurde an Süßigkeiten wahrlich nicht gespart. Im Hobbyraum-Artikel werden Fotos von zwei Räumen gezeigt. Einmal zum Thema Musik und einmal zum Thema Schneidern (oder wie sagt man dazu?). Beim "Lifestyle Feature" gibt es dann Fotos von Hochzeits-Venues, aber ich finde die irgendwie nicht sehr festlich. Da habe ich in SL schon bessere Orte gesehen.

Bei "100 Years of Decor" haben mir die Fotos dagegen gut gefallen. Schwarz und Gold kommen als Farbkombination immer ganz gut. Das Dekor sieht aus als hätte es Alpha Auer entworfen (hat sie aber in diesem Fall nicht). Etwas merkwürdig finde ich den Artikel "New Land: Herbst in der Toscana", bei dem aus meiner Sicht nicht ein einziges herbstliches Foto enthalten ist. Der für mich beste Artikel ist dann "The Challenge: Mechaniker Garage", weil das nicht nur gute Fotos sind, sondern auch der Inhalt der Fotos meinem Interesse entspricht. :)

Die restlichen Artikel sind dann die Dauerthemen, die in jeder Ausgabe gegen Ende zu finden sind.

Inhaltsverzeichnis mit direkten Links zur jeweiligen Seite:
  • Seite 52
  • Seite 66
  • Seite 82
  • Seite 104
  • Seite 120
  • Seite 135
  • Seite 148
  • Seite 156
  • Seite 174
  • Seite 192
  • Seite 206
  • Seite 220
  • Seite 235
  • Seite 252
  • Seite 267
  • Seite 280
  • Seite 288
  • Seite 296
  • Seite 300

Hier geht es zur aktuellen Online-Ausgabe des LTD-Magazins:

>> LTD Magazine September/Oktober 2016

Links:

Quelle: LTD MAGAZINE SEPTEMBER/OCTOBER 2016 OUT NOW!

Donnerstag, 22. September 2016

[LL Blog] - Wichtiges Update zur Viewer-Entwicklung

von Linden Lab am 22.09.2016 um 12:11pm PDT (21:11 Uhr MESZ)
- Blogübersetzung -


Quelle: SL Brand Center
Wir sind gerade dabei, einige wichtige Viewer-Updates einzuführen und weitere werden in naher Zukunft noch folgen. Diese Mitteilung soll die Aktualisierungen zusammenfassen und euch auf einige Änderungen bei den unterstützten Viewer-Plattformen aufmerksam machen.

Upgrade des eingebauten Browsers

Wir haben vor kurzem die Webbrowser-Technologie im Viewer aktualisiert, um die Chromium Browser-Technologie zu verwenden. Damit werden die neuesten Web-Standards und Medienformate wesentlich besser unterstützt. Mit dieser Änderung werden wir das Quicktime-Plugin aus dem Windows-Viewer entfernen. Dieses Plugin wurde schon seit längerer Zeit nur noch unzureichend unterstützt und es war eine permanente Quelle von Sicherheitsproblemen. Die Quicktime-Unterstützung wird mit einem späteren Update auch in der Mac-Version entfernt, so dass beide Plattformen die Mediendaten auf die gleiche Weise unterstützen. Es kann sein, dass einige Quicktime-Medien auch ohne das Plugin funktionieren, aber viele der moderneren Formate wie MP3 und MP4, arbeiten wesentlich zuverlässiger. Ihr könnt diesen Viewer bereits jetzt ausprobieren, indem ihr den "Second Life VLC-Viewer" auf der Seite der Alternativen Viewer herunterladet.

Erweitertes Avatar-Skelett

Ihr habt wahrscheinlich schon etwas darüber gehört unter dem Namen "Bento"-Projekt. Dieser Viewer zeigt die neuen Knochen und Attachmentpunkte korrekt an, die wir hinzugefügt haben und die euch viele Möglichkeiten geben, mit weniger Aufwand anspruchsvollere und flexiblere Avatare zu erstellen. Für weitere Informationen zu "Bento", besucht die Wiki, seht euch unseren Blogbeitrag an und probiert das Ganze aus, durch Verwendung des Release Candidate Viewers.

64-Bit Viewer

Der aktuelle offizielle Viewer verwendet nur 32 Speicheradressen, was die Möglichkeiten begrenzt, wie viel von eurem Computerspeicher gleichzeitig genutzt werden kann. Wir aktualisieren gerade unseren Viewer Erstellungsprozess, so dass Windows-Benutzer zwischen einer 64-Bit Version (großer Speicher) oder einer 32-Bit Version (Abwärtskompatibilität) auswählen können. Die 64-Bit-Version wird für die meisten Benutzer aber sehr viel besser arbeiten. Jeder Computer, der in den letzten paar Jahren gekauft wurde, sollte in der Lage sein, im 64-Bit Modus zu laufen. Falls ihr tatsächlich aktuell immer noch eine 32-Bit-Version von Windows verwendet, solltet ihr ein Upgrade auf eine 64-Bit Version in Erwägung ziehen. Unsere Daten zeigen, dass sogar nur ein Upgrade eures alten Betriebssystems die Häufigkeit von Abstürzen reduzieren sollte. In Kürze wird ein Projekt Viewer dazu erscheinen.

Plattform Versionen

Um in der Lage zu sein, weiterhin Fortschritte mit diesen und anderen Projekten zu erzielen, werden wir einige Änderungen vornehmen, bezüglich welche Viewer und Konfigurationen wir zukünftig noch unterstützen werden. In dieser Woche werden wir:
  • Den Support für Windows Vista beenden.
  • Den Support für Mac OS X Versionen kleiner als 10.9 beenden.

Der Viewer läuft eventuell noch weiterhin eine Zeit lang auf diesen Plattformen, aber wir werden das nicht für euch testen oder versuchen, Kompatibilitätsprobleme zu beheben.

Zufälligerweise hat Apple gerade OS X 10.12 (Sierra) veröffentlicht. Wir haben Berichte erhalten, dass die Installation dieses Upgrades den Cache des Second Life Inventars löscht. Normalerweise sollte das nur einige Auswirkungen auf die Performance haben, da der Cache neu geladen werden muss. Aber in einigen Fällen, zumindest beim aktuellen Viewer, bewirkt dieses Problem, dass euer Avatar nur als Wolke angezeigt wird (siehe BUG-37653). Der Workaround ist, euer Inventar zu öffnen, einen Outfit-Ordner zu suchen und diesen Ordner mit der Maus auf euren Avatar zu ziehen. Danach könnt ihr euer Aussehen wieder mit einer der üblichen Methoden ändern.

Wir werden auch Aktualisierungen für alle Viewer, die älter als Version 4.0.5 sind, zu einem Pflicht-Update machen. Damit erhaltet ihr viele Fehlerbereinigungen, inklusive vieler behobener Absturzursachen, und das wird dafür sorgen, dass ihr besser darauf vorbereitet seid, Upgrades in kleineren Schritten durchzuführen, um die großen neuen Features zu erhalten, die oben beschrieben sind.

Die aktualisierten Systemanforderungen stehen hier zur Verfügung.

Quelle: Important Viewer Evolution Update
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Anm.:
Wer meine Berichte zu den TPV-Treffen und dem Bento Projekt hier im Blog verfolgt hat, für den dürften die meisten Punkte von Linden Labs Mitteilung nichts Neues sein. Lediglich das Ende der Vista und OS X Unterstützung war auch für mich neu.

Dass bei den überarbeiteten Systemanforderungen unter der Mindestvoraussetzung immer noch ein PC mit 1 GB Hauptspeicher gelistet ist, während als Betriebssystem mindestens Windows 7 vorausgesetzt wird, ist eigentlich etwas lächerlich. Denn nach dem Hochfahren von Win7 ist dieser Speicher eigentlich schon komplett belegt. Und Second Life dann in der Auslagerungsdatei zu starten, ist sicher nur etwas für Masochisten.^^

Hier noch einmal zur Einstimmung das offizielle Video von Linden Lab zu Projekt Bento:



[Video] - Philip Rosedale - Rebuilding Reality

Quelle: Future Of StoryTelling / Vimeo
Am 5. und 6. Oktober wird Philip Rosedale auf der Future of StoryTelling Summit 2016 (FoST) in New York einen Vortrag halten, neben vielen anderen VR- und AR-Entwicklern. Dazu hat der Veranstalter schon vor knapp einer Woche ein Video auf Vimeo hochgeladen, das ich höchst interessant finde. Im Grunde bekommt man darin von High Fidelity mehr Szenen und Spaces zu sehen als in allen vorherigen HiFi-Videos zusammengenommen.

Der Avatar von Philip, mit seinem eingescannten RL-Gesicht, wirkt allerdings sehr creepy. Philip hat früher selbst oft betont, das genau das geschehen wird, wenn man versucht, Avatare wie im RL aussehen zu lassen. Das war einer der Gründe, warum in High Fidelity meistens Avatare verwendet werden, die nach Comicfiguren aussehen.

Die kurze Ansprache, die Philip im Video hält, ist dann aber genauso visionär, wie damals 2001, als er seine Ideen zu Second Life der Öffentlichkeit vorstellte. Aus heutiger Sicht ist das, was Philip erzählt, sogar etwas erschreckend, denn er sagt zum Beispiel, dass wir in zwanzig Jahren die meiste Zeit unseres Lebens in virtuellen Räumen verbringen werden.

Aber so abgehoben ist das gar nicht. Wenn vor zwanzig Jahren jemand gesagt hätte, dass sich heute die Hälfte aller Menschen ein Smartphone vor die Nase hält, während sie am gesellschaftlichen Leben teilnehmen, hätten wir wahrscheinlich auch den Kopf geschüttelt.

Hier mal ein paar Aussagen von Philip, stark zusammengefasst:
  • Second Life war mein erster Versuch, alles in einer 3D-Welt machen zu können, was man auch in der physischen Welt machen kann.
  • Mit der heutigen VR-Hardware lässt sich diese Idee nun endlich umsetzen.
  • Die Echtzeitnutzung der eigenen Hände und die Übertragung der Körpergestik, ist das entscheidende Merkmal zukünftiger virtueller Welten.
  • Schulunterricht und Dienstreisen, werden schon bald überwiegend in VR durchgeführt.
  • Schon bald wird man Computerspiele am Monitor nur noch aus seinen Erinnerungen kennen.
  • Mit VR wird man sich jeder Zeit aus seinem realen Umfeld ausklinken können. Man sitzt im hektischen New York, zieht sich die VR-Brille auf und steht eine Sekunde später in einem Wald mit einem Fluss und es ist völlig ruhig.
  • Wir werden Städte in virtuellen Welten haben, die größer sind als jede real existierende Stadt in der physischen Welt.
  • Wir stehen bereits jetzt am Anfang dieser unglaublichen Entwicklung. Und das beste ist - die Leute, die man in VR trifft, das sind wir. Es sind reale Menschen.
  • Für mich scheint eine Zukunft möglich zu sein, in der wir unseren Schwerpunkt sowohl geschäftlich als auch im privaten und kreativen Bereich, zum größten Teil in die virtuelle Realität verlagern werden.

Im Text unter dem Video steht noch, dass diese Entwicklung bald unsere Definition von Realität infrage stellen wird. Und es wird dann die Frage aufkommen, was man genau unter "real" versteht.


Philip Rosedale - Rebuilding Reality (FoST 2016)


Philip Rosedale - Rebuilding Reality (FoST 2016) from Future Of StoryTelling on Vimeo.


Einige Szenen bzw. Regionen aus HiFi, die im Video zu sehen sind, habe ich bisher noch nicht bei meinen eigenen Logins besucht. Da werde ich wohl bald wieder eine Erkundung starten. Einiges sieht jedenfalls ganz nett aus.

Links:

Mittwoch, 21. September 2016

Simtipp: Ironwood Hills (2016)

Passend zum neuesten Blogpost von Linden Lab, zeige ich jetzt ein paar Fotos von Ironwood Hills. Diese Region hatte ich schon einmal im Mai 2015 besucht, aber was sich seitdem getan hat, ist ein echter Hammer.

In diesem Raum ist der Landepunkt
Mit Hammer meine ich, dass es sich um eine Homestead-Region handelt, aber vom Gefühl her der Content an die Grenze einer Fullprim-Region heranreicht. Ich habe mich etwa ab der Hälfte meiner Erkundung gefragt, wie man so viel Zeug auf eine Homestead bekommt. Aber danach folgten dann noch weitere Bereiche, bei denen sich meine Verwunderung in Ungläubigkeit geändert hat.


Die Region ist, wie gesagt, schon länger in Second Life zu finden. Aber natürlich ist die Gestaltung jetzt, so kurz vor dem Halloween-Monat, wieder gefragter als sonst. Deshalb waren heute mit mir noch 19 weitere Avatare auf der Region. Und somit war auch avatar-technisch das Limit für eine Homestead erreicht. Lag gab es aber trotzdem keinen.


In der Land-Info stehen die Themen Postapokalypse, Horror, Urban Survival, Grunge, dystopische Stadt, Kannibalenhöhle, gruseliger Friedhof, Fotografie, Scary, geisterhafter Treffpunkt, Hospital, Irrenanstalt, Carnival, Zirkus, Freizeitpark, Freakshow, Halloween und inspiriert von Silent Hill.

Das klingt erst einmal nach Effekthascherei, aber diese Themen sind tatsächlich alle auf der Region zu finden. Manches ist etwas versteckt (wie zum Beispiel die Irrenanstalt), aber wenn man sich Zeit lässt, bekommt man dort sehr viel zu sehen.


Es gibt zudem auch viele Inwolrd-Sounds, die eine dichte, zum Teil gruselige Atmosphäre erzeugen. Auch hier will ich wieder auf die Irrenanstalt hinweisen (sie heißt auf der Region "Ironwood Asylum"). Im Inneren läuft in einer Endlosschleife ein Lied, das sich mir in meinen zehn Minuten dort, voll in den Schädel eingebrannt hat. Nicht falsch verstehen, ich fand dieses Lied gut. Aber es hat eine Melodie, der man sich kaum entziehen kann. Ich glaube, ich gehe da morgen noch einmal hin, nur um dieses Lied wieder zu hören.^^


Das Windlight ist sehr dunkel und dunstig. Es bringt die gute Gestaltung leider kaum zur Geltung. Und vieles sieht man mit dieser Umwelteinstellung gar nicht. Deshalb habe ich eines der "Mystic Fog"-Windlights von Annan Adored genommen. Diese Einstellung lässt auch die Bäume schön herbstlich aussehen.


Der Landepunkt ist in einem Stadtviertel im Inneren eines alten Lagerraums von einem Kleidungsgeschäft. Ein paar Schaufensterpuppen stehen immer noch herum. Man bekommt sofort eine Taschenlampe und eine Einladung zur Landgruppe angeboten. Die Taschenlampe habe ich angenommen, die Gruppe nicht.


Wer wie ich, vor einem Jahr schon einmal auf der Region war, wird einige Szenen und Objekte wiedererkennen. Und dennoch ist auch wieder alles komplett anders. Schon allein die absolut sehenswerte Felsenkulisse rund um die Region herum, ist eine Besichtigung wert. Und das beste an diesen Felsen ist, dass man im Laufe der Erkundung über gewundene Wege, bis ganz nach oben kommt.


Das Stadtviertel ist auch regionsmäßig nur ein Viertel. Wenn man am anderen Ende durch einen Kopf durchläuft, gelangt man in das nächste Viertel, mit einem Zirkuszelt, Vergnügungspark, dem Asylum und einigen weiteren Häusern. Und alle begehbaren Gebäude, haben auch innen eine Einrichtung, sowie einige gruselige Objekte. Manchmal nicht besonders viel, aber genug, um das Kopfkino anzuwerfen.


Das dritte Viertel wird von einem Friedhof belegt, mit einer großen Anzahl guter Skulpturen. Vor etwa sechs Jahren, hätten allein diese Skulpturen alle Prims auf einer Homestead aufgefressen. Auf dem Friedhof tobt auch ein heftiges Gewitter, inklusive dem bekannten Mesh-Regen. So einen Regen gibt es aber mindestens noch an drei weiteren Stellen auf der Region.


Hinter dem Friedhof geht der Weg weiter den Berg hinauf zu einem Wasserturm. Und dort angekommen, sieht man in der Ferne einen Vulkan. Das ist dann das letzte Viertel der Region. Durch einen Steinkopf im Vulkanberg, gelangt man in eine ziemlich lange Höhle, die super angelegt wurde.


Spätestens in der Höhle habe ich einfach nicht mehr geglaubt, dass dies eine Homestead sein soll. Ich meine 3.750 Prims? Das Durchlaufen der Höhle macht jedenfalls richtig Spaß, weil es einige Szenen gibt, die cool gemacht sind. Am anderen Ende kommt man hinter einem Gebüsch heraus, das man zuvor auf dem Weg den Berg hinauf, schon einmal passiert hatte.


Diese Region hat fast alles, was eine gute Halloween-Region haben sollte. Es fehlen vielleicht noch ein paar Kürbisse, dann wäre sie perfekt. Und ich bin jetzt wirklich am überlegen, ob ich mir für ein Jahr lang, auch mal eine Homestead-Region gönnen werde.

>> Teleport zu Ironwood Hills

Links:

[LL Blog] - Zeigt eure Halloween-Stimmung mit euren Second Life Schnappschüssen

von Xiola Linden am 21.09.2016 um 10:42am PDT (19:42 Uhr MESZ)
- Blogübersetzung -


Quelle: SL Brand Center
Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich bin ein 365-Tage-im-Jahr-Halloween-Mensch. Ich gehe Heimdekor kaufen, wenn andere zum Party-Dekoration einkaufen gehen. Und wenn ich einen Saal schmücke, dann wird das mit Sicherheit mit einem Geflecht aus Spinnweben und Wolken aus Trockeneis sein. Ich weiß, dass viele von uns das gleiche Gefühl haben und sich wünschen, dass die Geschäfte die Winter-Feiertagsdekorationen für ein paar Wochen zusammenpacken und mehr gruselige Halloween-Leckerbissen auf den Markt bringen würden.

Jetzt ist die perfekte Zeit für uns, alle Hebel in Bewegung zu setzen und es im großen Stil anzugehen. Wir suchen einige eurer großartigen inworld Halloween-Themenbilder!

Teilt eure Bilder und eure Arbeit könnte in einer der nächsten E-Mail oder Banner-Kampagnen zu sehen sein - natürlich mit dem Hinweis auf euren Avatarnamen!

Teilt euer Bild auf unserer offiziellen Flickr-Seite mit dem Tag "SLHalloween2016", so dass wir alle eure erstaunlichen Arbeiten sehen können. Ihr könnt zwischen jetzt und dem 5. Oktober 2016 so viele Fotos einreichen wie ihr möchtet. Bitte gebt euren Avatarnamen in der Bildbeschreibung an, so dass wir wissen, wem die Anerkennung zukommen soll!

Wir werden das ausgewählte Bild (oder die ausgewählten Bilder) den Bewohnern in einer E-Mail präsentieren, genauso wie in einigen Banner-Kampagnen. Wir werden die Ersteller der gewählten Bilder auf Flickr darüber informieren.

Tipps für eure Einsendungen:
  • Stellt sicher, dass eure Einsendungen für alle Altersgruppen geeignet sind.
  • Gestaltung:
    • Der Hauptinhalt des Bildes sollte in der Nähe der Mitte und auf der rechten Seite des Bildes sein - ähnlich wie die Bilder, die ihr auf der Second Life Login-Seite sehen könnt.
    • Horizontale Bilder funktionieren am besten.
  • Zeigt euren Avatar oder eure Avatare in einer Inworld-Szene - ein Bild, das eine Geschichte erzählt, wird mehr Eindruck machen.
  • Bringt keine zusätzlichen Texte oder Logos auf euer Bild.
  • Bilder mit höherer Auflösung sind am besten geeignet.
  • Seht euch die Beispielbilder unten an, die wir in der Vergangenheit verwendet haben.

Wenn ihr ein wenig Inspiration braucht - holt euch die Halloween-Stimmung bei der Geisterjagd auf einigen der schrecklichen Grusel-Regionen, die bereits im Destination Guide eingereicht wurden.



Quelle: Show Your Halloween Spirit with Your Second Life Snapshots

Avatar Rendering Complexity - Übersicht der Optionen

JellyDolls durch ARC-Vorgabe
Nachdem nun fast alle Second Life Viewer die neuen Funktionen für "Avatar Rendering Complexity" (ARC) unterstützen, werde ich hier mal die wichtigsten Informationen in einem Beitrag zusammenfassen. Vor allem, welche Optionen im Viewer bereitstehen und wo man sie findet.

Damit das Ganze nicht zu umfangreich wird, versuche ich die einzelnen Punkte in kompakte Abschnitte zu unterteilen, ähnlich dem Knowledge Base Artikel von Linden Lab, der ja leider nur in Englisch verfügbar ist.

Die folgenden Erklärungen und Bilder, beziehen sich alle auf den offiziellen SL Viewer. Abweichungen bei TPVs sind möglich, aber eher die Ausnahme. Ich werde diesen Beitrag noch erweitern, wenn sich neue Erkenntnisse ergeben. Und morgen versuche ich noch, einen direkten Link-Button zu diesem Beitrag in die Buttonleiste hier oben einzubauen.

Was ist Avatar Rendering Complexity?

Auf den kleinsten Nenner gebracht, ist ARC ein Zahlenwert, der angibt, wie schwierig es für den Viewer ist, einen Avatar darzustellen. Je größer der Wert, umso schwieriger ist die Darstellung. Der ARC-Wert kann dabei von einigen Hundert bis zu mehreren Hunderttausend reichen. Zur Berechnung des ARC-Wertes werden folgende Elemente herangezogen:
  • Avatar-Shape
  • System-Kleidung
  • Skin-Texturen
  • Tattoos
  • Alpha-Layer
  • Attachments (Prims, Sculpties, Meshes)

Jeder Avatar in Sichtweite des Viewers, der den voreingestellten ARC-Wert überschreitet, wird als einfarbige Silhouette dargestellt. Die Informationen zu 3D-Objekten, Texturen und Shapes, werden für diese Avatare dann nicht mehr heruntergeladen. Das wiederum erhöht die Performance im eigenen Viewer.

Was sind JellyDolls?

JellyDolls werden Avatare genannt, die aufgrund der eigenen ARC-Einstellung im Viewer nicht mehr voll dargestellt werden, sondern nur noch als einfarbige Silhouette mit vereinfachten Animationen. Je mehr Avatare als JellyDolls angezeigt werden, desto besser wird die Performance im eigenen Viewer.

Ob die Farben für JellyDolls einer Regel folgen oder nur zufällig vergeben werden, habe ich noch nicht herausgefunden.

Voreingestellter ARC-Wert

Beim ersten Start eines Viewers mit eingebauter ARC-Funktion, wird automatisch ein ARC-Wert ermittelt, der von der Hardware des Computers und von der Auswahl der Grafikeinstellung im Viewer abhängt. Dieser Wert kann jederzeit manuell angepasst werden.

Hinweis:
Der Button "Auf empfohlene Einstellungen zurücksetzen" in den Grafikeinstellungen, funktioniert meiner Ansicht nach nicht richtig. Bei mir wird dann immer ein ARC-Wert von 350.000 eingestellt, was ja im Grunde fast einem Deaktivieren von ARC entspricht.

Manuelle Einstellung des ARC-Wertes

Der ARC-Wert kann manuell in den Grafikeinstellungen geändert werden. Das geht sowohl im Hauptfenster der Grafikeinstellungen als auch in den erweiterten Grafikeinstellungen. Wo man letztendlich den Wert einstellt, ist egal. Der ARC-Wert heißt dort "Avatar Maximum Complexity"

Avatar Maximum Complexity im Hauptfenster für die Grafikeinstellungen
Avatar Maximum Complexity in den erweiterten Grafikeinstellungen
Wird der Schieber ganz nach rechts gezogen, ist der ARC-Wert unbegrenzt. Das bedeutet alle Avatare werden immer voll dargestellt. In einer der TPV-Treffen hat Oz Linden jedoch empfohlen, den Wert nicht auf unbegrenzt einzustellen, wenn man immer alle Avatare sehen will, sondern auf einen Wert kurz vor dem Maximum. Vorgeschlagen wurde von Oz der Wert 350.000. Damit werden wohl 99% aller Avatare voll dargestellt, aber es wird dennoch verhindert, dass Griefer mit Grafik-Crashern den Viewer zum Absturz bringen können.

Empfohlene Maximaleinstellung für ARC
Alternativ kann man die Avatar Maximum Complexity auch noch in den Debug Settings einstellen. Dort ist die Eingabe einer exakten Zahl möglich, während mit dem Schieber nur Sprünge auf relativ krumme Werte machbar sind. Will man zum Beispiel genau 80.000 als Wert haben, geht das im SL Viewer nur über die Debug Settings. Der Name der Debug Setting lautet "RenderAvatarMaxComplexity".

Genaue Eingabe des ARC-Wertes über die Debug Settings

Anzeige des eigenen ARC-Wertes

Es gibt zwei Möglichkeiten, sich den eigenen ARC-Wert im Viewer anzeigen zu lassen. Kurzfristig wird der ARC-Wert jedes mal angezeigt, wenn man etwas am Avatar ändert, das für die Berechnung der ARC relevant ist. Also Shape, Skin, Layer-Kleidung, Attachments, Alpha-Layer, usw.. Dann erscheint in der rechten oberen Bildschirmecke für 10 Sekunden eine Meldung zum geänderten ARC-Wert.

So sieht die Information in der rechten oberen Bildschirmecke aus:

Anzeige bei jeder Änderung der eigenen Komplexität
Klickt man auf den grünen Link, öffnet sich die englischsprachige Knowledge Base Seite zum Thema "Avatar Rendering Complexity".

Dauerhaft kann man sich den eigenen ARC-Wert (und den Wert aller anderen Avatare in Sichtweite) über den folgenden Menüpunkt anzeigen lassen:
> Erweitert > Performance Tools > Informationen zur Avatarkomplexität anzeigen

Ein- oder Ausschalten der Avatarkomplexität über diesen Menüpunkt
Wer das "Erweitert"-Menü nicht sehen kann, drückt einmal die Tastaturkombination Strg + Alt + D.

Mit der Aktivierung werden über den Köpfen aller Avatare, inklusive dem eigenen, drei Textzeilen mit Informationen angezeigt.

Die obere Zeile zeigt den ARC-Wert an (Komplexität genannt). Liegt er innerhalb des selbst gewählten Limits, ist die Zeile grün. Bewegt sich der ARC-Wert nah an der Limit-Grenze, wird die Farbe orange. Und wenn der Wert über dem Limit liegt, ist die Farbe rot und der Text wird in fetten Buchstaben angezeigt. Avatare mit roter Komplexitätsanzeige sind aber viel leichter daran zu erkennen, dass sie als JellyDolls herumlaufen.^^

   

Die mittlere Zeile zeigt die Entfernung eines Avatars zur eigenen Kamera an. Rang 1 ist immer der eigene Avatar. Rang 2 der Avatar, welcher der Kamera am nächsten ist, Rang 3 für den zweitnächsten, usw.

Die untere Zeile gibt die Größe der Oberfläche aller Attachments in Quadratmeter an. Dieser Wert kann, wenn er extrem hoch ist, einen Avatar auch zu einem JellyDoll machen, obwohl dessen ARC-Wert das Limit noch nicht überschritten hat. Den voreingestellten Wert, ab wann ein Avatar wegen seiner Oberflächengröße als JellyDoll dargestellt wird, lässt sich im aktuellen Viewer nur über die Debug Settings einstellen. Der Wert heißt "RenderAutoMuteSurfaceAreaLimit".

Voreingestellter Wert für das Oberflächenlimit ist 1000m²

Meldungen über die eigene Sichtbarkeit

Wenn sich der eigene Avatar in Sichtweite anderer Avatare befindet, zeigt der Viewer Meldungen an, ob entweder niemand, nur ein Teil, oder alle Avatare den eigenen Avatar vollständig sehen können. Ich habe es eben auf die Schnelle nur geschafft, zwei der drei Meldungen zu erzeugen und zu speichern. Die Häufigkeit dieser Meldungen beruht mehr auf Zufall als auf Regelmäßigkeit. Generiert werden sie vom Server der jeweiligen Region, auf der man sich befindet.


Zwei Meldungen vom Sim-Server.
Dazwischen gibt es noch die Meldung, das nicht
alle Avatare den eigenen Avatar sehen können.

Abschalten der Viewer-Meldungen

Möchte man die Viewer-Meldungen zum eigenen ARC-Wert, oder den Status der eigenen Sichtbarkeit bei anderen Avataren, nicht mehr angezeigt bekommen, dann kann man das abschalten.

Das geht in den Einstellungen unter
> Meldungen > Warn me if my avatar complexity may be too high
Dieser Eintrag muss aus dem oberen Textfenster "Immer anzeigen" in das untere Fenster "Niemals anzeigen" mit dem Pfeil verschoben werden.

Hier lassen sich die automatischen Meldungen zur ARC-Sichtbarkeit im Viewer deaktivieren.


Alternativ kann man auch in den Debug Settings den Wert "ShowMyComplexityChanges" ändern. Der Wert "0" schaltet die Anzeige der Meldungen aus. Jede Zahl größer als 0, gibt die Zeit in Sekunden an, die eine Meldung angezeigt wird.

Anzeigedauer der ARC-Meldungen (hier 10 Sekunden)

Vollständige Darstellung einzelner JellyDoll-Avatare

Wenn man seinen ARC-Wert so eingestellt hat, dass man viele JellyDolls um sich herum sieht, kann man einzelne Avatare auch individuell wieder vollständig anzeigen lassen. Dazu den Avatar mit der rechten Maustaste anklicken und im Kontextmenü "Komplett darstellen" auswählen. Diese Einstellung bleibt nur bis zum nächsten Viewer-Neustart gültig.

Avatar anklicken und "Komplett darstellen" wählen, schaltet die JellyDoll Anzeige aus
Der Avatar links ist der, der im ersten Bild violett angezeigt wurde (er hat sich inzwischen gedreht)
Die anderen beiden Auswahlmöglichkeiten im Kontextmenü sind:
"Normal darstellen". Damit wird die Darstellung des Avatars wieder über den ARC-Wert geregelt. "Nicht darstellen". Damit wird der Avatar weiter als JellyDoll angezeigt, aber seine Farbe wird gegen ein einheitliches Grau ausgetauscht. So zumindest meine Beobachtung, denn gelesen habe ich dazu noch nichts.

Tipps & Tricks

Grafik-Presets zusammen mit ARC nutzen
Mit den neuen Grafik-Presets, die mit dem ARC eingeführt wurden, lassen sich auch die eingestellten ARC-Werte mit abspeichern. Ich habe für mich fünf Presets angelegt, die ich für sinnvoll halte. Beim Speichern habe ich sie nur nach ihrem ARC-Wert benannt. Je nach Situation, aktiviere ich die Einstellung, die meine Performance im Viewer auf einem lagfreien Level hält.

Speichern geht einfach in den Grafikeinstellungen über den Button "Einstellung als Voreinstellung speichern" (1). Hier meine Auswahl der gespeicherten Einstellungen. Links sieht man das Fenster, das man über den Button "Voreinstellung laden" (3) öffnen kann, rechts ist das Aufklapp-Menü, das man über das Monitorsymbol in der oberen Viewerleiste öffnen kann.

 

Meine persönlichen Empfehlungen für Presets:
  • 20.000 - fast alle Avatare sind JellyDolls > gut für krass volle Veranstaltungen
  • 50.000 - etwa drei Viertel aller Avatare sind JellyDolls > gut zum Erkunden voller Sims
  • 80.000 - etwa die Hälfte aller Avatare sind JellyDolls > ist meist meine Standardeinstellung
  • 120.000 - nur noch wenige JellyDolls > für relativ leere Regionen, auf denen man die schweren ARC-Brocken trotzdem nicht anzeigen lassen will.
  • 180.000 - vereinzelte JellyDolls > nehme ich bei Treffen mit Avas aus meiner Friendlist.
  • 350.000 - keine JellyDolls mehr > wenn man alle Avatare sauber darstellen will.

Für Aufführungen, Konzerte, Modeschauen usw. empfehle ich eine restriktive Einstellung (20k oder 50k) mit anschließendem Rechtsklick auf die Performer, Musiker, Models und Auswahl von "Komplett darstellen".
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Impostors anstelle von JellyDolls
JellyDolls sind eine besondere Art der Avatar Impostors-Funktion. Impostors sind vereinfachte Darstellungen von Avataren, Attachments und Animationen, ohne die Avatare dabei einfarbig anzuzeigen, wie bei den JellyDolls. Stattdessen wird eine grobe Objekt- und Texturdarstellung genutzt, die aber alles noch in den original Farben anzeigt.

Möchte man immer alle Avatare normal dargestellt bekommen, aber dennoch mit einer Einstellung etwas mehr Performance haben, kann man das über die Impostor-Einstellung machen. Dazu den ARC-Wert sehr hoch, aber den Impostor-Wert sehr niedrig wählen. Ein niedriger Impostor-Wert liegt für mich irgendwo zwischen 1 und 5.

Dieser Wert gibt an, wie viele Avatare komplett dargestellt werden, bevor alle weiteren Avatare die vereinfachte Berechnung erhalten. Einstellen kann man den Wert entweder in den erweiterten Grafikeinstellungen über "Max. Anzahl an voll dargestellten Avataren". Oder in den Debug Settings über "RenderAvatarMaxNonImpostors".

Hier werden 16 Avatare komplett Dargestellt, bevor
die vereinfachte Berechnung aller anderen Avatare startet.
Die Avatare, die voll dargestellt werden, sind die, die dem eigenen Avatar am nächsten sind. Als Impostors werden aber nur die Avatare berechnet, die nicht bereits über den ARC-Wert als JellyDoll dargestellt werden.
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Objekte mit starkem Einfluss auf den ARC-Wert
Folgende Eigenschaften von System-Layern und Attachments, erhöhen den ARC-Wert besonders stark:
  • Sculpty-Kleidung (Attachment).
  • Haare und Schuhe aus Prims oder Sculpties.
  • Attachments und Tattoo-Layer mit halbtransparenten Texturen (also teils durchsichtig, teils mit Grafik).
  • Attachments mit Glanz- oder Leuchteffekt.
  • Animierte Texturen oder Media auf Attachments.
  • Getragene Partikel-Emitter.
  • Sehr schlecht erstellte Mesh-Objekte mit hoher Anzahl von Polygonen und Vertices.
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Quellen: